Ein wichtiger Text, welcher verdeutlicht, dass jene, die zur Befolgung von üblen Gelehrten aufrufen, in Wirklichkeit dem Weg…
Ein wichtiger Text, welcher verdeutlicht, dass jene, die zur Befolgung von üblen Gelehrten aufrufen, in Wirklichkeit dem Weg der Leute der Schrift (Juden und Christen) folgen, welche genau aufgrunddessen irregingen:
„So wird es unter den Menschen stets jemanden geben, der die Wahrheit ausspricht und die Befehle des Gesandten ﷺ darlegt, denen derjenige zuwidergehandelt hat, der ihnen zuwiderhandelte, selbst wenn dieser aufgrund seines Iǧtihād entschuldigt ist und ihm vergeben wird.
Dies gehört zu dem, womit Allāh diese Ummah ausgezeichnet hat, um ihre Religion zu bewahren, mit der Allāh Seinen Gesandten ﷺ entsandt hat. Denn sie wird sich, im Gegensatz zu den früheren Gemeinschaften, nicht auf einem Irrweg vereinen.
Hier haben wir zwei Angelegenheiten:
Die erste: Wer sich in einer Angelegenheit irrt und dadurch einem Befehl des Gesandten ﷺ zuwiderhandelt, während er sich darum bemüht, ihm zu gehorchen und seinem Befehl zu folgen, dem wird vergeben, und seine Stellung wird dadurch nicht gemindert.
Die zweite: Die Verehrung und Liebe zu einer Person darf uns nicht davon abhalten, aufzuzeigen, dass ihre Aussage der Anordnung des Gesandten ﷺ widerspricht, und der Ummah aufrichtig zu raten, indem man ihr den Befehl des Gesandten ﷺ darlegt.
Und würde jene geehrte und geliebte Person wissen, dass ihre Aussage dem Befehl des Gesandten ﷺ widerspricht, so würde sie es gewiss wollen, dass der Ummah dies aufgezeigt und sie zur Anordnung des Gesandten ﷺ geführt wird und dass ihre eigene Aussage zurückgewiesen wird.
Diese feine Bedeutung bleibt vielen Unwissenden aufgrund von übertriebener Parteilichkeit verborgen. Sie meinen, dass die Widerlegung einer angesehenen Person unter den Gelehrten und Rechtschaffenen eine Herabsetzung ihrer sei. Doch dem ist nicht so.
Aufgrund der Unachtsamkeit gegenüber diesem Aspekt wurde die Religion der Leute der Schrift verändert. Sie übertrieben in Bezug auf ihre Gelehrten und wandten sich von dem ab, was ihre Propheten ihnen gebracht hatten, bis sie ihre Religion veränderten.
Sie nahmen ihre Gelehrten und Mönche zu Herren anstelle Allāhs, indem diese ihnen das Verbotene für erlaubt und das Erlaubte für verboten erklärten und sie ihnen darin gehorchten. So war dies ihre Anbetung ihnen gegenüber.
Wann immer sich unter ihnen ein hoch angesehener Führer befand, der bei den Herrschern hohes Ansehen genoss, wurde von ihm angenommen, was er sagte. Die Könige zwangen sodann die Menschen dazu, seine Meinung anzunehmen, und es gab unter ihnen niemanden, der seine Aussage zurückwies oder ihren Widerspruch zur Religion aufzeigte.
Allāh, erhaben ist Er, hat diese Ummah davor bewahrt, sich auf einem Irrweg zu vereinen. Daher muss es in ihr jemanden geben, der die Anordnung Allāhs und Seines Gesandten ﷺ darlegt. Selbst wenn die Herrscher sich darum bemühten, die gesamte Ummah auf etwas zu vereinen, das dem widerspricht, würde ihnen dies nicht gelingen.
So geschah es mit (den Kalifen) al-Maʾmūn, al-Muʿtaṣim und al-Wāthiq. Sie bemühten sich darum, die Aussage der Erschaffenheit des Qurʾān durchzusetzen, prüften die Menschen deswegen, töteten sie, schlugen sie und sperrten sie deswegen ein. Die Gelehrten gaben ihnen aus Taqiyyah und Furcht die von ihnen verlangte Antwort.
Da ließ Allāh, erhaben ist Er, den Imām der Muslime ihrer Zeit, Aḥmad ibn Ḥanbal, auftreten. Er wies ihre falsche Auffassung zurück, bis ihre Sache schließlich zunichtewurde und die Wahrheit in allen Ländern des Islām und der Sunnah offen hervortrat.“
- Ibn Raǧab al-Ḥanbalī, möge Allāh Sich seiner erbarmen.
📖 (Aus der Erläuterung des Ḥadīths: "Ich wurde mit dem Schwert entsandt vor dem Eintreffen der Stunde…" von ibn Raǧab al-Ḥanbalī)
„So wird es unter den Menschen stets jemanden geben, der die Wahrheit ausspricht und die Befehle des Gesandten ﷺ darlegt, denen derjenige zuwidergehandelt hat, der ihnen zuwiderhandelte, selbst wenn dieser aufgrund seines Iǧtihād entschuldigt ist und ihm vergeben wird.
Dies gehört zu dem, womit Allāh diese Ummah ausgezeichnet hat, um ihre Religion zu bewahren, mit der Allāh Seinen Gesandten ﷺ entsandt hat. Denn sie wird sich, im Gegensatz zu den früheren Gemeinschaften, nicht auf einem Irrweg vereinen.
Hier haben wir zwei Angelegenheiten:
Die erste: Wer sich in einer Angelegenheit irrt und dadurch einem Befehl des Gesandten ﷺ zuwiderhandelt, während er sich darum bemüht, ihm zu gehorchen und seinem Befehl zu folgen, dem wird vergeben, und seine Stellung wird dadurch nicht gemindert.
Die zweite: Die Verehrung und Liebe zu einer Person darf uns nicht davon abhalten, aufzuzeigen, dass ihre Aussage der Anordnung des Gesandten ﷺ widerspricht, und der Ummah aufrichtig zu raten, indem man ihr den Befehl des Gesandten ﷺ darlegt.
Und würde jene geehrte und geliebte Person wissen, dass ihre Aussage dem Befehl des Gesandten ﷺ widerspricht, so würde sie es gewiss wollen, dass der Ummah dies aufgezeigt und sie zur Anordnung des Gesandten ﷺ geführt wird und dass ihre eigene Aussage zurückgewiesen wird.
Diese feine Bedeutung bleibt vielen Unwissenden aufgrund von übertriebener Parteilichkeit verborgen. Sie meinen, dass die Widerlegung einer angesehenen Person unter den Gelehrten und Rechtschaffenen eine Herabsetzung ihrer sei. Doch dem ist nicht so.
Aufgrund der Unachtsamkeit gegenüber diesem Aspekt wurde die Religion der Leute der Schrift verändert. Sie übertrieben in Bezug auf ihre Gelehrten und wandten sich von dem ab, was ihre Propheten ihnen gebracht hatten, bis sie ihre Religion veränderten.
Sie nahmen ihre Gelehrten und Mönche zu Herren anstelle Allāhs, indem diese ihnen das Verbotene für erlaubt und das Erlaubte für verboten erklärten und sie ihnen darin gehorchten. So war dies ihre Anbetung ihnen gegenüber.
Wann immer sich unter ihnen ein hoch angesehener Führer befand, der bei den Herrschern hohes Ansehen genoss, wurde von ihm angenommen, was er sagte. Die Könige zwangen sodann die Menschen dazu, seine Meinung anzunehmen, und es gab unter ihnen niemanden, der seine Aussage zurückwies oder ihren Widerspruch zur Religion aufzeigte.
Allāh, erhaben ist Er, hat diese Ummah davor bewahrt, sich auf einem Irrweg zu vereinen. Daher muss es in ihr jemanden geben, der die Anordnung Allāhs und Seines Gesandten ﷺ darlegt. Selbst wenn die Herrscher sich darum bemühten, die gesamte Ummah auf etwas zu vereinen, das dem widerspricht, würde ihnen dies nicht gelingen.
So geschah es mit (den Kalifen) al-Maʾmūn, al-Muʿtaṣim und al-Wāthiq. Sie bemühten sich darum, die Aussage der Erschaffenheit des Qurʾān durchzusetzen, prüften die Menschen deswegen, töteten sie, schlugen sie und sperrten sie deswegen ein. Die Gelehrten gaben ihnen aus Taqiyyah und Furcht die von ihnen verlangte Antwort.
Da ließ Allāh, erhaben ist Er, den Imām der Muslime ihrer Zeit, Aḥmad ibn Ḥanbal, auftreten. Er wies ihre falsche Auffassung zurück, bis ihre Sache schließlich zunichtewurde und die Wahrheit in allen Ländern des Islām und der Sunnah offen hervortrat.“
- Ibn Raǧab al-Ḥanbalī, möge Allāh Sich seiner erbarmen.
📖 (Aus der Erläuterung des Ḥadīths: "Ich wurde mit dem Schwert entsandt vor dem Eintreffen der Stunde…" von ibn Raǧab al-Ḥanbalī)
Ursprünglich am 09.09.2026 auf Telegram geteilt.Zum Original
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